Die Sterbende Stadt “Civita di Bagnoregio”

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Wenn Du kleine antike Dörfer magst,

die in die Geschichte eingetaucht und von atemberaubenden Aussichten umgeben sind, können wir Dir nur einen schönen Besuch in der Provinz Viterbo, in Civita di Bagnoregio empfehlen: die sterbende Stadt!

Du fragst dich, warum sie so genannt wird? Lass es uns gemeinsam herausfinden…

Civita di Bagnoregio liegt an der Grenze zwischen Latium und Umbrien, in der Provinz Viterbo und trägt den Spitznamen “die sterbende Stadt” wegen ihrer Lage auf einem Tuffsteinhügel, der leider durch Erosion zum Einsturz verurteilt ist und ständig unter Wind und Regen leidet. Aus diesem Grund ist die Stadt fast unbewohnt, sie zählt tatsächlich nicht mehr als ein Dutzend Einwohner.
Hinter dem Dorf befindet sich das so genannte Tal der “Calanchi”, d.h. dünne und wellenförmige Lehmrücken, die sich aufgrund der Witterungseinflüsse ständig verändern.

Wenn Du ein Bergliebhaber bist, wird es Dir etwas seltsam vorkommen, in dieser Gegend von “Calanchi” zu hören, da sie eher typisch für die Dolomitenlandschaften sind.
Der Ort wurde für diese Besonderheit und seine historische Bedeutung 2017 in die Liste der schönsten Dörfer Italiens aufgenommen und wird jedes Jahr von über 700.000 Menschen besucht.

Die einzige Möglichkeit, Civita di Bagnoregio zu besichtigen, besteht darin, über eine ca. 300 Meter lange Brücke zu gehen; kein Verkehrsmittel kann die Stadt tatsächlich betreten, so dass der Besucher seinen Besuch zwischen den kleinen Gassen und antiken Geschäften der Stadt in Ruhe und Stille genießen kann.

Es ist eine Schande, dass es verschwinden wird, denkst Du, nicht wahr?

Und es gibt nichts, was man tun kann, um den Lauf der Zeit aufzuhalten?
Leider lautet die Antwort im Moment nein, der Weiler ist dazu bestimmt, früher oder später einzustürzen und für immer zu verschwinden.
Aber hey, die gute Nachricht ist, dass Du noch rechtzeitig da bist, um es zu besuchen, bevor es zu spät ist. Hier sind also ein paar nützliche Informationen, die Dir helfen, Deine Reise aus der Stadt heraus optimal zu organisieren.

Für Selfie-Liebhaber (und nicht nur) bietet die Aussicht, am Fuße der Stadt, einen atemberaubenden Blick auf Civita di Bagnoregio und das Calanchi-Tal. Von hier aus kannst Du die besten Fotos des Ortes mit nach Hause nehmen.

Unten im Video führt uns die sympathische Crew von ThePillow durch Civita

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Die sterbende Stadt

Tausend Dank an die ganze Crew von ThePillow, die uns mit einer anderen Perspektive an fantastische Orte bringt

Link zum video von The Pillow auf Youtube

Civita di Bagnoregio: was zu sehen ist

Was gibt es also in Civita di Bagnoregio zu sehen? Wenn Du die Stadt betrittst, tauchst Du in eine ruhige und entspannte Atmosphäre ein. Wenn man durch seine Gassen voller kleiner Häuser mit Außentreppen und geblümten Balkonen, von Handwerksläden und alten Adelspalästen spaziert, scheint es, als sei die Zeit nie vergangen und alles so geblieben, wie es war, als Civita di Bagnoregio eine freie und angesehene Gemeinde war.

Wie ein Leuchtturm mitten im Meer ragt der alte Glockenturm der Kirche von San Donato über den gleichnamigen Platz.

Die Attraktionen, die Du bei Deinem Besuch in der Stadt Bagnoregio sehen kannst, sind die folgenden:

  • Tor von Santa Maria
  • Überreste des Hauses von St. Bonaventura
  • Kirche von San Donato
  • Kathedrale von San Nicola
  • Höhle von St. Bonaventura
  • Belvedere von Civita
  • Palast Alemanni

Civita di Bagnoregio: Kuriositäten

Legende: Der Langobardenkönig Desiderius heilte der Sage nach einer tödlichen Krankheit auf wundersame Weise, indem er sich in das Thermalwasser der Stadt tauchte. Dieser Umstand, balneum regis genannt, begründete den Namen der Stadt, Bagnoregio.

Erdbeben: Während des Erdbebens von 1695 stürzte ein großer Teil des Dorfes ein, darunter auch die alte römische Straße, die in die Stadt führte und heute durch die Brücke ersetzt ist.

Es gibt mehrere Filme, die in Civita di Bagnoregio gedreht wurden.

Besonders zu erwähnen sind „I due colonnelli (Die zwei Obersten)“ von 1963 mit Totò und das TV-Drama Pinocchio von 2009. Der bedeutendste Auftritt bleibt jedoch der im animierten Meisterwerk „Das Schloss im Himmel“ des Meisters Hayao Miyazaki, der seit seinem Erscheinen im Jahr 2001 den Tourismus aus dem Land der aufgehenden Sonne um fast 20% gesteigert hat.

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